Bundestagung 2011: Erfolgreiche Erforschung mit 140 Teilnehmern!

140 Teilnehmer bei Tagung zur Theaterarbeit mit Menschen mit Behinderung
Erfolgreiche Erforschung eines wichtigen theaterpädagogischen Arbeitsfeldes

Der Bundesverband Theaterpädagogik hat am letzten Oktoberwochenende mit großer Resonanz ein zentrales theaterpädagogisches Arbeitsfeld erforscht, die Theaterarbeit mit Menschen mit Behinderungen. Im Zentrum der Tagung, die vom 26. bis 28. Oktober 2011 in Hamburg stattfand, standen künstlerische Fragestellungen im Kontext der Theaterarbeit mit Menschen mit Handicaps.

Ausrichter der Hamburger Tagung waren das Theater Klabauter und die Stiftung Rauhes Haus Hamburg, die ihr Know-How und ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellten und für eine ausgezeichnete organisatorische Abwicklung der Tagung vor Ort sorgten.

Der sehr facettenreiche Einführungsvortrag „Ich bin die Zeit, die über die Bühne rollt“ der Berliner Regisseurin Christine Vogt und zwei sehr gut besuchte und viel diskutierte Theater-Aufführungen – „LotlDanceFloor“ des Thalia Theater Hamburg und „Crazy Sommernachtstraum“ des gastgebenden Theater Klabauter - machten zentrale Fragestellungen der künstlerischen Theaterarbeit in diesem Arbeitsfeld sichtbar. Zahlreiche Präsentationen beim „Markt der Möglichkeiten“ – mit Gruppen aus Bielefeld, Hamburg, Oldenburg, Marburg, Münster, Runkel und Lingen – und sieben Workshops, geleitet von hochkarätigen Referentinnen und Referenten (etwa Gerda König von der DIN A13 tanzcompany), verdeutlichten den großen Facettenreichtum der Theaterarbeit in diesem Arbeitsfeld, sowohl was die künstlerischen Intentionen wie auch die strukturellen Arbeitsbedingungen angeht.

Die Tagung, die von 140 Theaterpädagoginnen und –pädagogen und Kolleginnen und Kollegen aus angrenzenden Berufen besucht wurde, wurde finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Stiftung Rauhes Haus und durch eine Zuwendung der Kämpgen Stiftung Köln. Wir sagen: "Danke!"