Theaterarbeit im inter-/transkulturellen Kontext

7. — 9. Dezember 2018, München

Eine Begegnung mit dem Regisseur und Autor Nurkan Erpulat

In der Vergangenheit versuchte man in der Theaterarbeit mit multikulturellen Gruppen, die kulturellen Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten der Spieler*innen theatral herauszuarbeiten. Inzwischen geht es viel stärker um Individuen mit ihren je persönlichen Geschichten, die sich in ihrer Begegnung auch über ihre Identitäten
und kulturellen Prägungen austauschen. Ein »Spiel der Identitäten«, die changieren und sich verändern können.
Die Fortbildung will eine praktische Erforschung theatraler Methoden leisten, die auf ihre Tauglichkeit im Kontext inter-/transkultureller Theaterarbeit — auch mit nicht-professionellen Spieler*innen — befragt werden. Die Begegnung bietet aber auch — in Form von Video-Ausschnitten, Erzählungen, Fachdiskurs — einen intensiven Einblick in Nurkan Erpulats Arbeit als Regisseur und Autor.

Leitung: Nurkan Erpulat, in Ankara geboren, studierte Regie an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. Seine Regiearbeiten (seit 2007), teilweise im Jugendbereich, wurden zu Festivals und Gastspielen im In- und Ausland eingeladen und haben zahlreiche Preise gewonnen. »Verrücktes Blut« am Ballhaus Naunynstraße (2011) wurde zum »Deutschsprachigen Stück des Jahres« gewählt und war zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2011—2013 war er Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus. Inzwischen ist er in der gleichen Funktion am Maxim Gorki Theater
Berlin tätig.

Ort: Pädagogisches Institut der LH München, Herrnstraße 19, 80539 München
Zeit: Freitag 17.30 — 20.30 Uhr, Samstag 10 — 19 Uhr, Sonntag 10 — 14 Uhr
Kosten: BuT-Mitglieder 125,— € / Nicht-Mitglieder 145,— €
Anmeldung: BuT, Genter Straße 23, 50672 Köln, mail [at] butinfo [dot] de über das Anmeldeformular.