Fortbildungsprogramm

MULTIPLIK FORTBILDUNGSPROGRAMM
Angebote des BuT und Kooperationen

Der Bundesverband Theaterpädagogik bietet seit mehr als elf Jahren ein eigenes bundesweites Fortbildungsprogramm MULTIPLIK mit hochqualifizierten Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland an.

Bei den MULTIPLIK-Angeboten handelt es sich nicht um längerfristige Qualifizierungsmaßnahmen (siehe hierzu: „TheaterpädagogIn BuT“ sowie „Grundbildung“, vielmehr um punktuelle Fortbildungen - in der Regel Wochenendkurse – zu wichtigen Aspekten der Theaterpädagogischen Arbeit. MULTIPLIK besteht aus eigenen Angeboten des BuT – Fortbildungen, die der Verband in Eigenregie durchführt - und Angeboten ausgewählter Bildungsträger, bei denen der BuT als Kooperationspartner fungiert.

Das Fortbildungsprogramm MULTIPLIK des Bundesverbandes Theaterpädagogik wendet sich insbesondere an ausgebildete Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (unabhängig von der Mitgliedschaft im Verband), hält aber auch für Kolleginnen und Kollegen, die sich noch in der Ausbildung befinden, besondere, weiterführende Qualifizierungsangebote bereit. Auch die Teilnahme von Nicht-Theaterpädagogen ist natürlich möglich.

Die Workshops und Seminare sollen Anstöße und Hilfestellungen für die theaterpädagogische Praxis bzw. deren Reflexion bieten, sei es, indem unterschiedliche Theateransätze und –methoden vorgestellt werden, sei es durch das Beleuchten von theaterpädagogischen Arbeitsfeldern, sei es durch die Begegnung mit führenden Persönlichkeiten des Theaters bzw. der Theaterpädagogik.

Gleichzeitig soll MULTIPLIK die Auseinandersetzung mit Themen und Methoden weiterführen, die bei den Frühjahrs- und Bundestagungen des BuT im Fokus standen.

In der Diskussion: MULTIPLIK PLUS

Aktuell wird im BuT darüber diskutiert, zukünftig neben den regulären Multiplik-Fortbildungsangeboten auch längerfristige Spezialisierungsangebote zu ausgewählten Themen / Arbeitsfeldern für Kolleginnen und Kollegen mit dem Abschluss Theaterpädagoge / Theaterpädagogin BuT® anzubieten — in Kooperation mit anerkannten / empfohlenen Ausbildungsinstituten und unter dem Titel »Multiplik Plus«


Politik ins Spiel bringen

24. — 26. August 2018, Essen

Theaterarbeit mit (auch uninteressierten) Jugendlichen zu den Themen Politik, Identität, Protest, Glauben junge Menschen an die Kraft ihrer Stimme, reicht ihnen die digitale Revolution, und wie bilden sie sich bei all dem Chaos
überhaupt eine Meinung?

In Planung/Vorbereitung: Aktionskunst als politische Intervention

Datum / Ort folgen

Eine Begegnung mit dem Zentrum für Politische Schönheit Berlin

Erst Ende November 2017 hat das Zentrum für Politische Schönheit wieder einmal viel Resonanz und ein heftiges Medienecho entfacht, als die Gruppe dem AfD-Politiker Björn Höcke einen Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals vor die Tür setzte — das dieser Anfang 2017 in einer Rede in Dresden als »Denkmal der Schande« bezeichnet hatte. 24 Stelen, bis zu zwei Meter hoch, ragen seitdem unweit von Höckes Wohnhaus aus dem Boden. Höcke titulierte die

Mit einem Fuß in der Tür

9. — 11. November 2018, Leipzig

Ein Methodenworkshop im Umgang mit dem Performativen im Theater

In den letzten Jahren vermehren sich theatrale (Jugend)inszenierungen an der Schnittstelle zur Performance Kunst, zum Tanz oder Video. Verschiedenste Ausdruckssprachen sind frei und ungezwungen im Einsatz, die Stücke vermehrt performativ, die Bilder eindringlich, die Spieler körperlich und die Spielsituation hoch verdichtet.

Theater Direkt — das Theater der Zuschauer

24. — 25. November 2018, Köln

Veranstalter: Theaterpädagogisches Zentrum Köln


Wie erfindet man aus dem Stand mit einem Publikum oder einer Gruppe aus dem Moment heraus eine neue Geschichte und setzt sie szenisch um? Welche theaterpädagogischen Möglichkeiten gibt es, mit der gemeinsam erfundenen Geschichte weiterzuarbeiten?

Theaterarbeit im inter-/transkulturellen Kontext

7. — 9. Dezember 2018, München

Eine Begegnung mit dem Regisseur und Autor Nurkan Erpulat

In der Vergangenheit versuchte man in der Theaterarbeit mit multikulturellen Gruppen, die kulturellen Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten der Spieler*innen theatral herauszuarbeiten. Inzwischen geht es viel stärker um Individuen mit ihren je persönlichen Geschichten, die sich in ihrer Begegnung auch über ihre Identitäten
und kulturellen Prägungen austauschen. Ein »Spiel der Identitäten«, die changieren und sich verändern können.