Fortbildungsprogramm

MULTIPLIK FORTBILDUNGSPROGRAMM
Angebote des BuT und Kooperationen

Der Bundesverband Theaterpädagogik bietet seit mehr als elf Jahren ein eigenes bundesweites Fortbildungsprogramm MULTIPLIK mit hochqualifizierten Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland an.

Bei den MULTIPLIK-Angeboten handelt es sich nicht um längerfristige Qualifizierungsmaßnahmen (siehe hierzu: „TheaterpädagogIn BuT“ sowie „Grundbildung“, vielmehr um punktuelle Fortbildungen - in der Regel Wochenendkurse – zu wichtigen Aspekten der Theaterpädagogischen Arbeit. MULTIPLIK besteht aus eigenen Angeboten des BuT – Fortbildungen, die der Verband in Eigenregie durchführt - und Angeboten ausgewählter Bildungsträger, bei denen der BuT als Kooperationspartner fungiert.

Das Fortbildungsprogramm MULTIPLIK des Bundesverbandes Theaterpädagogik wendet sich insbesondere an ausgebildete Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (unabhängig von der Mitgliedschaft im Verband), hält aber auch für Kolleginnen und Kollegen, die sich noch in der Ausbildung befinden, besondere, weiterführende Qualifizierungsangebote bereit. Auch die Teilnahme von Nicht-Theaterpädagogen ist natürlich möglich.

Die Workshops und Seminare sollen Anstöße und Hilfestellungen für die theaterpädagogische Praxis bzw. deren Reflexion bieten, sei es, indem unterschiedliche Theateransätze und –methoden vorgestellt werden, sei es durch das Beleuchten von theaterpädagogischen Arbeitsfeldern, sei es durch die Begegnung mit führenden Persönlichkeiten des Theaters bzw. der Theaterpädagogik.

Gleichzeitig soll MULTIPLIK die Auseinandersetzung mit Themen und Methoden weiterführen, die bei den Frühjahrs- und Bundestagungen des BuT im Fokus standen.

In der Diskussion: MULTIPLIK PLUS

Aktuell wird im BuT darüber diskutiert, zukünftig neben den regulären Multiplik-Fortbildungsangeboten auch längerfristige Spezialisierungsangebote zu ausgewählten Themen / Arbeitsfeldern für Kolleginnen und Kollegen mit dem Abschluss Theaterpädagoge / Theaterpädagogin BuT® anzubieten — in Kooperation mit anerkannten / empfohlenen Ausbildungsinstituten und unter dem Titel »Multiplik Plus«


Theaterarbeit mit hochaltrigen und Menschen mit Demenz

2. — 3. April 2016, Bonn

In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Bonn
Theaterspielen im Altenheim, gerade mit Menschen mit Demenz, lädt zum gemeinsamen Erlebnis ein. Aus Improvisation und Biografiearbeit entstehen Szenen, die Erinnerungen, Bewegung und Musik verbinden. Im Workshop stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:

Theaterpädagogisches Dschungel-Camp

27. Mai 2016, Berlin

Infos und Hilfestellungen zum (Über-)Leben im theaterpädagogischen Dickicht

Was immer fehlt: Textarbeit

6. — 8. Juni 2016, Wolfenbüttel

In Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

»Textarbeit? Text kannst du doch selber üben! Wir müssen hier erst- mal die Choreographien trainieren...« Nicht selten, so scheint es, mangelt es an Probenzeit und am Know-How, um sich mit dem Sprechtext für die Bühne gründlich auseinanderzusetzen. Das krea- tive Potential der Probenarbeit am Text bleibt ungenutzt. Doch wie erschließt man sich einen Text als Sprechtext für die Bühne?

Rhythm to dance

16. — 18. Juli 2016, Wolfenbüttel

In Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Theaterpädagogisches Dschungel-Camp

14. Oktober 2016, Reutlingen

Infos und Hilfestellungen zum (Über-)Leben im theaterpädagogischen Dickicht

Theaterpädagogik Systemisch

12. — 13. November 2016, Gelsenkirchen

Entwicklung lösungs-, prozess- und ressourcenorientiert gestalten.

Strategien des Politischen in den Darstellenden Künsten

17. — 19. März 2017, Wolfenbüttel

Kooperation mit dem BuT / Veranstalter: Bundesakademie Wolfenbüttel

Das Theater Augusto Boals — Klassische und neuere Methoden für Rollenstudium, Bildungsarbeit und Beratung/Coaching

17. — 18. Juni 2017, Neuss

Kooperation mit dem BuT / Veranstalter: Akademie Off-Theater NRW, Neuss

Augusto Boal hat — inspiriert durch die Lehren Paulo Freires, die Schauspieltheorien Stanislawskis, die Theaterlehre Brechts, das Psychodrama Morenos sowie Ansätze anderer Therapieformen — eine umfangreiche Sammlung von Übungen und Spielformaten entwickelt. Diese können sowohl in der klassischen Theaterarbeit als auch im pädagogischen wie im therapeutischen Bereich mit großem Gewinn eingesetzt werden.

Dansexpressie und Stimme

23. — 25. Juni 2017, Berlin

»Dansexpressie« ist eine niederländische Methode zu kreativem Tanz und choreografischer Arbeit in Verbindung mit Stimmarbeit nach den Methoden des Roy Hart Theatre. Ziel ist es, Künstler*innen verschiedener Disziplinen dabei zu unterstützen, zu einer höheren Qualität in ihren künstlerischen Ausdrucksweisen zu gelangen.

Forschendes Theater — Zwischen Kunst und Erkenntnisgewinn

23. — 24. September 2017, Hannover

In der ethnologischen Feldforschung teilen Forschende für eine Zeit den Alltag von Menschen, um daraus wissenschaftliche Erkenntnisse abzuleiten. Feldforschung kann aber auch Teil eines Probenprozesses werden. So werden Schlachthof, Kirchenarchiv oder Schwimmbad Ausgangspunkt für die Suche nach szenischem Material.

Spielleiterworkshops

4. — 5. Oktober 2017, Bremen

Im Rahmen des 27. Bundestreffens »Jugendclubs an Theatern«, das vom 3. — 10. Oktober am Theater Bremen stattfindet, wird es am 4. und 5.10. zwei Multiplik-Workshops für Spielleiter*innen geben.

Nähere Informationen zu den Workshops erhalten Sie ab März auf www.theaterbremen.de oder unter jungeakteure [at] theaterbremen [dot] de.

Tanztheater mit Kindern und Erwachsenen

20. — 22. Oktober 2017, Stuttgart

Eine Begegnung mit der Choreografin Joke Laureyns

Eine Wochenend-Begegnung mit der belgischen Choreografin Joke Laureyns, die — zusammen mit ihrem Partner, dem Choreografen Kwint Manshoven — die Tanzcompagnie kabinet k in Gent leitet.