Fortbildungsprogramm

MULTIPLIK FORTBILDUNGSPROGRAMM
Angebote des BuT und Kooperationen

Der Bundesverband Theaterpädagogik bietet ein eigenes bundesweites Fortbildungsprogramm MULTIPLIK mit hochqualifizierten Referen*tinnen aus dem In- und Ausland an.

Bei den MULTIPLIK-Angeboten handelt es sich nicht um längerfristige Qualifizierungsmaßnahmen (siehe hierzu: „Theaterpädagog*in BuT“ sowie „Grundbildung“, vielmehr um punktuelle Fortbildungen - in der Regel Wochenendkurse – zu wichtigen Aspekten der Theaterpädagogischen Arbeit. MULTIPLIK besteht aus eigenen Angeboten des BuT – Fortbildungen, die der Verband in Eigenregie durchführt - und Angeboten ausgewählter Bildungsträger, bei denen der BuT als Kooperationspartner fungiert.

Das Fortbildungsprogramm MULTIPLIK des Bundesverbandes Theaterpädagogik wendet sich insbesondere an ausgebildete Theaterpädagog*innen (unabhängig von der Mitgliedschaft im Verband), hält aber auch für Kolleg*innen, die sich noch in der Weiterbildung befinden, besondere, weiterführende Qualifizierungsangebote bereit. Auch die Teilnahme von Nicht-Theaterpädagogen ist natürlich möglich.

Die Workshops und Seminare sollen Anstöße und Hilfestellungen für die theaterpädagogische Praxis bzw. deren Reflexion bieten, sei es, indem unterschiedliche Theateransätze und –methoden vorgestellt werden, sei es durch das Beleuchten von theaterpädagogischen Arbeitsfeldern, sei es durch die Begegnung mit führenden Persönlichkeiten des Theaters bzw. der Theaterpädagogik.

 

 


Theater für die Allerkleinsten — Ansätze und theaterpädagogische Begleitung

16. — 17. März 2019 / Hamm

Theater für die Allerkleinsten — das HELIOS Theater war ein Vorreiter in Deutschland. In der Beschäftigung mit den jüngsten Zuschauer*innen hat es das Theater intensiv befragt. Diese Auseinandersetzung hat zu neuen künstlerischen Formen geführt und zu einem dazugehörigen Ansatz der Theaterpädagogik. Die Fortbildung greift wesentliche Aspekte dieses Ansatzes auf, rund um Stückentwicklung, Aufführungsbegleitung, Vor- und Nachbereitung.

THEATERPÄDAGOGISCHES »DSCHUNGEL—CAMP«

4. Mai 2019 / Heidelberg

Infos und Hilfestellungen zum (Über-)Leben im theaterpädagogischen Dickicht

Wie sieht es angesichts steigender Zahlen von ausgebildeten Theaterpädagoginnen und -pädagogen mit der Berufssituation und den Marktchancen aus? Kann man als Freiberufler leben bzw. überleben? Welche Marketingstrategien können dabei helfen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Die eintägige Veranstaltung bietet eine geballte Menge an Informationen und konkreten Hilfestellungen.

PERFORMANCE-BIOGRAFIE-LABOR

24. — 25. August 2019 / Essen

Performative und biografische Verfahren eignen sich in besonderer Weise, mit Amateur*innen partizipativ zu arbeiten — sie setzen an Lebenswirklichkeiten der Spielenden an, binden diese in größere Zusammenhänge ein und ästhetisieren das eigene Material, das diese mitbringen. Hier experimentieren wir mit unterschiedlichsten Formaten und performativen und biografischen Verfahren. Dabei orientieren wir uns an den 4 R´s des Performancekollektivs Gob Squad: rules, rhythm, reality und risk.

LEBENSMITTEL ALS INSPIRATIONSQUELLE FÜR PERFORMANCES

13. — 15. September 2019 / Bremen


Lebensmittel sind normalerweise nicht Gegenstand der Kunst, sieht man einmal davon ab, dass Lebensmittel in den vergangenen Jahrhunderten in der Malerei und auch im Theater sehr präsent waren. Zu Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sogar ein eigenes Sujet begründet, das Stillleben, um insbesondere der Frage nach der Vergänglichkeit alles Seins anhand von Lebensmitteln, Blumen und Tieren einen ästhetischen Ausdruck zu verleihen: Was Lebensmittel besonders macht, ist eine Schönheit, die zeitlich begrenzt ist.

FESTIVAL—PAKET des 29. Bundestreffens »Jugendclubs an Theatern«

15. — 20. September 2019 / Saarbrücken

Eine ganze Woche erleben. (inkl. Workshop, Nachgespräche, Mittag- und Abendessen, 7 Aufführungen)
Kosten: BuT- Mitglieder 200,- €, Nicht- Mitglieder: 225,- €
Anmeldung: BuT, Genter Straße 23, 50672 Köln, mail [at] butinfo [dot] de, www.butinfo.de
Hier geht es zum Anmeldeformular.

I. KURATIEREN IM SPIEL — Workshop im Rahmen des 29. Bundestreffens »Jugendclubs an Theatern«

16. — 17. September 2019 / Saarbrücken

Beata Anna Schmutz verfolgt die Idee eines grenzüberschreitenden Kunsterlebnisses, an dem das Publikum autonom entscheidet, in welche Rolle es sich begibt: aktiv teilnehmend, Kunstwerk rezipierend oder beobachtend. Partizipatorisches Arbeiten und zeitgenössische Formen von Schauspiel und Performance im Kontext von Rauminstallationen werden in dieser Fortbildung erforscht. Im Fokus steht dabei die Frage, wie die Kunst genreübergreifend als Wegbereiterin einer gleichberechtigten, offenen Gesellschaft gelebt werden kann.

II. WELCHE MACHT HAT DAS THEATER? — Workshop im Rahmen des 29. Bundestreffens »Jugendclubs an Theatern«

16. — 17. September 2019 / Saarbrücken

Spätestens seit der Aktion »Die Vielen« und einer Positionierung deutscher Theater gegen Hass wird der Wunsch nach Debatten, wie an einer Gesellschaft gearbeitet werden kann, die sich aus Menschen aller Kulturen und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht, immer lauter. Es sollen konkrete Strategien für Aktionen und Happenings, die sich gegen Hass wenden, vorgestellt und entwickelt werden.

KUSS UND OHRFEIGE — ICH LIEBE DICH/ICH HASSE DICH

12. — 13. Oktober 2019 / Ludwigsburg

Wer kennt die Wendepunkte nicht, wenn Liebe in Hass, Abneigung in Zuneigung, Zärtlichkeit in Manipulation umschlägt. Diese Wendepunkte untersuchen wir in Alltagssituationen und Texten mit theaterpädagogischen und schauspielmethodischen Ansätzen (Stanislawski, Strasberg, Meisner, mime corporel, action theatre, Johnstone, Boal) und entwickeln daraus resultierende Spielweisen und Inszenierungsansätze.

THEATERPÄDAGOGISCHES »DSCHUNGEL—CAMP«

26. Oktober 2019 / Düsseldorf

Infos und Hilfestellungen zum (Über-)Leben im theaterpädagogischen Dickicht

Wie sieht es angesichts steigender Zahlen von ausgebildeten Theaterpädagoginnen und -pädagogen mit der Berufssituation und den Marktchancen aus? Kann man als Freiberufler leben bzw. überleben? Welche Marketingstrategien können dabei helfen? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Die eintägige Veranstaltung bietet eine geballte Menge an Informationen und konkreten Hilfestellungen.

THEATER IN DER PFLEGE VON MENSCHEN MIT DEMENZ

6. — 7. Dezember 2019 / Lingen

Abschlusssymposium des Forschungsprojektes TiP.De

Im interdisziplinären Forschungsprojekt TiP.De werden theaterpädagogische Beschäftigungsangebote für Menschen mit Demenz in Altenpflegeeinrichtungen entwickelt und umgesetzt. Die Wirkung auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz wird erfasst. Ein Symposium zum Projektende präsentiert die Ergebnisse und bietet Raum zum Dialog zu Theater und Pflege im Versorgungsalltag dementiell erkrankter Menschen.