Bundestagung

Die 34. Bundestagung Theaterpädagogik wird ins nächste Jahr verschoben.

Vom 20.-21. November 2020 findet in Berlin ein Vorbereitungsworkshop für das Europäische Symposium statt.  Nähere Informationen hier.

THEATER MACHT POLITIK

THEATERPÄDAGOGIK IM SPANNUNGSFELD VON EUROPÄISCHER IDEE
UND DIVERGIERENDEN POLITISCHEN KRÄFTEN

34. BUNDESTAGUNG THEATERPÄDAGOGIK —  EUROPÄISCHES SYMPOSIUM
FÜR FACHKRÄFTE DES THEATERS IM KONTEXT DER KULTURELLEN BILDUNG


Bild: © Jr images/shutterstock.com

Theater als soziale Kunstform ist im Besonderen dafür geeignet, der aufkommenden Intoleranz, der Ausgrenzung und dem Rassismus demokratische Positionen entgegenzusetzen. In der theaterpädagogisch orientierten Theaterarbeit sind psychosoziale Fähigkeiten wie Offenheit gegenüber den Mitspieler*innen, Vertrauen, Achtsamkeit, Diskursfähigkeit und Ambiguitätstoleranz unerlässliche Grundpfeiler, die sich in Theaterprozessen ständig weiterentwickeln können. Wenn ihnen dafür kreative Räume gegeben werden, können Jugendliche und junge Erwachsene das Medium »Theater« zur Darstellung ihrer gesellschaftlichen Anliegen und politischen Anmerkungen nutzen, ihre »Sicht auf die Welt« auf besonders eindrückliche Weise artikulieren und die künstlerische Gestaltung selber prägen.

Das internationale Symposium befasst sich mit den Möglichkeiten, Ansätzen und speziellen Formaten, die es in der Theater­ und theaterpädagogischen Arbeit gibt, um Werte und persönliche Haltungen wie Offenheit, Toleranz und Diskursfähigkeit bei einheimischen wie zugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern und den transkulturellen Dialog zu stärken. Wie müssen solche Projekte konzipiert und strukturiert werden? Welche Haltungen der Spielleiter*innen sind notwendig und welche Themen und Herangehensweisen sind zielführend? Welche Erfahrungen haben die Kolleg*innen aus dem In­ und Ausland in aktuellen Projekten gemacht?

Das geplante Symposium möchte ein Forum für Fachkräfte des Theaters/der Kulturellen Jugendbildung sein, um Richtungen und Standpunkte der Theater­ und Dramapädagogik in Europa zu diesen Fragen zu veranschaulichen und zu diskutieren. Ausgehend von der Überzeugung, dass es wertvoll ist, in freien und offenen europäischen Gesellschaften zu leben, sollen Bildungswege und Arbeitsweisen erörtert werden, die Diversität wertschätzen und pluralistische Lebensformen unterstützen, in denen Einheimische, Geflüchtete und Migranten fruchtbar, gewinnbringend und voneinander lernend kommunizieren und gemeinsam Neues erschaffen können.

Veranstalter: Bundesverband Theaterpädagogik e.V. In Kooperation: Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück, Agora Theater (St. Vith/Belgien), National Center of Competence Austria

Das Europäische Symposium wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Dokumentationen

Bisherige Tagungen

Die Dokumentationen zu den bisherigen Tagungen finden Sie hier.

 

 

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